Unsere Zunft

Gruppenfoto heller

Obere Reihe v.l.: K-H. Fiefeck, H-J. Wessel, A. Franken, H. Gauseweg. M. Kristmann
Mittlere Reihe v.l.: E. Stemper, R. Ebbert, Th. Schrewe, F. Harnacke
Vordere Reihe v.l: H. Löbbecke, K-H. Vahle, H. Raulf, F-J. Schiermeister, K-W. Günsche

Die Belecker Nachtwächter, 14 Mannen aus verschiedenen Berufen, existieren seit 1988. Im September diesen Jahres konnten die Bürger von Belecke das 1050- jährige Bestehen ihrer Stadt feiern. In dessen Folge gründete sich die Belecker Nachtwächterzunft.

Einer der wichtigsten Auftritte im Jahreskreis findet in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch vor Pfingsten statt. Jedes Jahr begehen die Belecker ihren „Sturmtag“. Dieser Tag führt zurück in das Jahr 1448. Die Belecker Bürger konnten sich zur Zeit der Soester Fehde (1444 – 1448) als einzige Stadt im nördlichen Bezirk ihres Landesherrn, dem Erzbischof von Köln, gegen den Angriff einer Übermacht der Soester erfolgreich wehren.

Dieses Tages wird nunmehr seit über 500 Jahren mit einem Dankgottesdienst gedacht.
Morgens in der Frühe, ab fünf Uhr, knallen Böllerschüsse in der traditionsreichen Altstadt. Am Abend findet ein Heimatabend statt, der unter anderem auch von der Belecker Nachtwächterzunft mitgestaltet wird.

Der Nachtwächter Gesang ertönt am Vorabend des Sturmtages ab 20.00 Uhr als Vorankündigung dieses Tages in der Stadt Belecke.
Mit einem Bläsergruppe ziehen die Nachwächter am Tag vor Heiligabend ab 17.30 Uhr durch die Stadt Belecke. An mehreren Stationen werden mit der Bevölkerung Weihnachtslieder und nachtwächterliche Weisen gesungen. So stimmen die Belecker Nachtwächter die Bürger auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

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